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Bei einer Orientierungsfahrt für Jedermann kommt es wie bei der Orientierungs-Rallye nicht auf das Fahren von Höchstgeschwindigkeiten und Bestzeiten an, sondern auf das Orientierungsvermögen der Teilnehmer. Die Veranstaltung findet ebenfalls im öffentlichen Straßenverkehr statt, wobei die StVO strikt einzuhalten ist.
Entgegen einer Orientierungs-Rallye, wo nur Fahrer und Beifahrer zugelassen sind, ist es bei der Orientierungsfahrt für Jedermann erlaubt, die ganze Familie mitzunehmen. Allerdings ist die StVZO einzuhalten. Diese regelt unter anderem auch die maximale Mitnahme in den verschiedenen Autos. Die Aufgabenstellung besteht aus mehreren Fahraufträgen, die u.a. folgenden Inhalt haben können:
Fahren nach verschiedenen Skizzen, Ermitteln von Orientierungspunkten auf Landkarten verschiedener Maßstäbe und anschließendes Abfahren der Punkte in einer vorgegebenen Reihenfolge, Fahren nach Beschreibung, Fahren nach Himmelsrichtungen, Fragen, die innerhalb der einzelnen Fahraufträgen zu lösen sind, Eine Mottobezogene Aufgabe sowie Fragen, die vor dem Start zu lösen sind. Alle Teilnehmer können an der Lösung dieser Aufgaben teilnehmen, wobei die Hauptarbeit nicht beim Fahrer sondern bei den Beifahrern, die die exakte Streckenführung ausarbeiten und der direkte Beifahrer dem Fahrer ansagen muss.
Die Streckenlänge beträgt ca. 100 km und ist in etwa der Klasse C in einer Orientierungsveranstaltung gleichgestellt, so das jeder Teilnehmer nach einer kurzen Einweisung die gestellten Aufgaben auch lösen kann. Die Distanz ist in einer Organisationszeit (Vorbereitungs- und Fahrzeit) von 3 Stunden und 1 Stunde Karenzzeit zu bewältigen. Die Einhaltung der vom Veranstalter geforderten Idealstrecke (vom Veranstalter geforderte Streckenführung) wird durch Kontrollstellen und Kontrollnummern überwacht. Ausgelassene oder zu viel angefahrene Kontrollen haben Strafpunkte zur Folge.
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